11.03.2010Wallis: Abklärung für nur noch eine einzige NotfallnummerIm Wallis soll die Möglichkeit geprüft werden, künftig nur noch mit einer einzigen Notfallnummer zu operieren. Eine entsprechende Motion hat der Grosse Rat am Donnerstag in ein Postulat umgewandelt und überwiesen. Gemäss Staatsrätin Esther Waeber sind bereits Abklärungen im Gang. So hätten der Kommandant der Kantonspolizei und der VR-Präsident der KWRO zuhanden des Staatsrats einen Bericht verfasst, in welchem ihrer Einsatz- und Alarm-Zentralen an einen gemeinsamen Standort vorschlagen. Der Staatsrat suche auch den Kontakt mit den Kantonen, um eine einheitliche Notrufnummer einzuführ
11.03.2010Wallis: Forderung nach verkürzter Frist bei Sozialhilfe-BeschwerdenIm Wallis dauern Beschwerdeverfahren bei Sozialhilfegesuchen zu lange und es kommt deshalb auch zu Notsituationen. Ein überwiesenes Postulat von CVPO-Grossrätin Verena Sarbach-Bodenmüller hat zum Ziel, Lücken im Ablauf zu optimieren und so eine Verbesserung für Betroffene zu erreichen. Gemäss der Postulantin können Sozialhilfebezüger bei einer Leistungskürzung der Miete eine Beschwerde nur beim Staatsrat einreichen. In dieser Zeit könnten die Sozialmedizinischen Zentren die Miete aber nicht bevorschussen.
11.03.2010Wallis: Lambiel für Internationale Meisterschaften gesperrtStéphane Lambiel wird vom Int. Verband gesperrt, weil er an kommerziellen Veranstaltungen auftritt. Durch den Auftritt in Thin Ice hat der zweifache Weltmeister und Olympia-Silbermedaillen-Gewinner ein Wechsel ins Lager der Profiläufer vollzogen. Lambiel ist somit an sämtlichen Wettkämpfen der Int. Eislaufunion nicht mehr zugelassen. Der Schweizer Eislauf- Verband akzeptiert den Entscheid von Stéphane Lambiel, bedauert zugleich aber, dass für den Walliser eine Teilnahme an den Europameisterschaften definitiv nicht mehr in Frage kommt.
11.03.2010Wallis: Zivilschutzgesetz in erster Lesung angenommenDer Grosse Rat hat am Donnerstag das neue Zivilschutzgesetz in erster Lesung mit 107:13 Stimmen angenommen.Diskussionen gab es zu Artikel 18/2 betreffend die Einsätze zugunsten der Allgemeinheit. Gemäss der Departements-Vorsteherin Esther Waeber-Kalbermatten ändert sich hier vorerst im Grundsatz nichts. Allerdings sei eine Revision des Bundesgesetzes geplant. Dabei sei vorgesehen, dass nicht mehr als 14 Tage pro Mann und Jahr Einsätze für die Öffentlichkeit geleistet werden dürfen. Zum Schluss hat das Parlament gegen eine Verabschiedung des neuen Gesetzes in nur einer Lesung gestimmt./
11.03.2010Wallis: 14,5 zusätzliche Richterstellen nach Justiz-Reform Der Grosse Rat hat am Donnerstag die Anzahl Richterstellen bestimmt, welche für die Justiz-Reform notwendig werden.Entgegen der Meinung der Regierung und dem Antrag Finanzkommission hat das Parlament für eine Aufstockung gestimmt. Die Anzahl erstinstanzlicher Richter und Gerichtsschreiber aller Gerichte wurde auf 73,3 Einheiten festgelegt. Für die Staatsanwaltschaft und deren Substitute wurden 26 Stellen bestimmt. Damit ist der Grosse Rat überraschend der Justiz-Kommission gefolgt und hat mit diesem Entscheid den Bedürfnissen der Justiz-Behörden entsprochen.
11.03.2010Wallis: Bald Sicherheits-Abgabe bei SportveranstaltungeenEintritts-Billette von grösseren Sport-Veranstaltungen sollen schon bald durch eine Sicherheits-Abgabe erhöht werden.Eine entsprechende CVPO-Motion hat der Grosse Rat am Donnerstag in ein Postulat umgewandelt und überwiesen. Gemäss CVPO-Grossrat Egon Furrer kann es nicht sein, dass innerhalb der Stadien nur die Klubs und Vereine und ausserhalb die öffentliche Hand diese enormen Kosten zu tragen haben. Analog dem Konzept in Basel-Stadt sowie der fortgeschrittenen Planung in andern Kantonen soll nun auch im Wallis auf die Eintrittsbillette eine so genannte Sicherheits-Abgabe erhoben werden.
11.03.2010Wallis: Beschäftigungsprogramm für Sozialhilfe-EmpfängerSozialhilfe-Bezüger sollen künftig zu Arbeit im Dienst der Wohngemeinde oder des Kantons herangezogen werden.Eine entsprechende Parlamentarische Initiative der Radikal-Liberalen Fraktion hat der Grosse Rat mit 85 Ja gegen 36 Nein bei 5 Enthaltungen angenommen. CSPO und SPO haben vehement gegen "diese diskriminierende Methode" angekämpft. Zum Beschäftigungsprogramm soll aufgeboten werden, wer mindestens 50 Prozent arbeitsfähig ist und keine Kinder betreuen muss. Die Initiative beziehe sich auf das Projekt Passage, welches in Winterthur bereits mit Erfolg umgesetzt werde.
10.03.2010Wallis: Schweizweit tiefste Milch-ProduktionIm Wallis wurden 2008/2009 46'693 kg Milch vermarktet. Dies ist schweizweit der tiefste Produktions-Wert.Die schweizerische Milchproduktion lag 2008/2009 bei rund 3,4 Mio. Tonnen. Die Zahl der Milchproduzenten sank um 3,2% auf 27'131. Die Liefermenge je Produzent stieg um 6,8% und lag im Durchschnitt bei 121'300 kg. Die höchste Zahl von Milchproduktions-Betrieben hatte der Kanton Bern mit 7118. Lediglich deren 11 gab es im Kanton Genf. Mit durchschnittlich 213'549 kg vermarkteter Milch ist Genf dennoch Spitzenreiter unter den Kantonen.